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Sonntag, 17. Juli 2011

Die Objektiv-Kauf-Krankheit: was braucht man alles???

Also gut jetzt habe ich mir einen Nikon-Kit gekauft.

Nikon D300S (12 Megapixel, Live View) Kit inkl. 18-200mm 1:3,5-5,6G VR II Objektiv


Das Reiseobjektiv ist gut, jedoch 18mm DX = 27mm FX ....., das könnte nach unten besser sein... , zumal ich viele Panorama Fotos schießen wollte. Auf 200mm ist die Detail-Abbildung schwach. Ich versuche immer wieder Pseudo-Makro-Aufnahmen damit zu machen und es gelingt mir öfters nicht... unten ist eine misslungene Aufnahme abgebildet. Da gehe ich mit meinem Makro-Objektiv bestimmt wieder hin....


Es hat 5 Tage gedauert und ich habe mir das erste zusätzliche Objektiv gekauft, den Preis bei Amazon hätte ich nach 5 Tagen Fotografieren nie bezahlt. Ein Freund, den ich gut kenne, steigt aus und ich habe die Hälfte für einen fast neuen Exemplar bezahlt...
Eigentlich habe mir versprochen, dass ich keine DX-Objektive mehr kaufe, denn ich liebäugelte damals schon mit einer FX-Kamera.... Dieses Objektiv ist ein Hammer, ich liebe es und das Tolle ist, wenn ich mir die D3S kaufe, erkennt die Kamera automatisch die DX Objektive und schaltet automatisch auf DX-Sensorgröße um. Unten ist ein Bild mit diesem großartigen Weitwinkelobjektiv


Das nächste Objektiv war wieder bei Amazon erstanden und das war natürlich ein Makro-Objektiv:

Nikon AF-S Micro-Nikkor 105mm 1:2,8G VR 

Abbildung 1:1 aus einer Entfernung von ca 20 cm das ist toll und man kann an Insekten relativ nahe herangehen, ohne sie zu erschrecken. Ich habe mir das Nikon-Objektiv kaum gekauft und dann habe es gelesen, dass SIGMA ein Makro-ObjektivSigma 150mm F2,8 APO Makro EX DG OS HSM ) hat, was noch besser sein sollte... Habe lange mit mir gerungen und doch bei meinem 105-er geblieben. Was ich zusätzlich gekauft habe und mehrmals eingesetzt habe, sind die KENKO EXTENSION RINGE.  Diese können bis zu 1:15 Vergrößerungen produzieren... Das ist großartig... Die Blende kann man über die Kamera stellen, fokussieren muss man manuell machen.



Eigentlich sollte man glücklich mit dem, was ich mir angeschafft habe, sein...  Doch beim Abschlussfeier meiner Tochter musste ich bei spärlichen Lichtverhältnissen und ohne Blitz fotografieren und dann habe ich schmerzlich erfahren, was ich noch brauche... helle FX-Objektive...
Licht kann nur durch noch mehr Licht ersetzt werden:

Nikon AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II

und damit man dieses großartige Objektiv auch multifunktional einsetzen kann kam dazu ein Telekonverter TC 20E III... Unten ist ein Bild dieser großartigen Linsen-Kombination...


.... weitere Blogs mit dieser Überschrift werden folgen.... Kennt noch jemand dieses Krankheitsbild...

Kommentare:

  1. Ja kenn ich. Ich litt unter der 1.4'eritis. Wie du sagst. Available light geht halt nur mit mehr Licht. Also 1.4/35 1.4/50 1.4/85 und dann auch noch das 2.0/135

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  2. Jürgen warum nicht 1.4/24mm? Das ist fast noch besser?? :-))

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  3. Also man braucht grundsätzlich alles, was man nicht hat.
    Umgekehrt: man braucht nichts von dem, was man hat.

    Wenn beides zutrifft, hat man die Objektivkaufkrankheit
    und wird nur durch Neukauf therapierbar.

    Es gibt ja auch 50mm 1:1.2 oder Noctis ... bei besonders schweren Fällen.

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  4. Wunder wunderschön gesagt, Thomas...Schade, dass Du mein breites Grinsen nicht sehen kannst... :-)

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  5. Ein Beispiel ist auf der Nikonrumors Websiete zu sehen: bei der NASA kennt man die Symptome offensichtlich:
    http://nikonrumors.com/2012/06/26/nikon-gear-in-space.aspx/

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  6. Ha-Ha-ha...na die sind übergeschnappt...die NASA-Leute...da kann man schon neidisch werden...
    :-)

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