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Donnerstag, 28. Juli 2011

3.000.000 Klicks auf Picasa...das kann nicht wahr sein...

Ihr kennt dieses Problem sicherlich auch: Man ist an einem Ort und schaut von links nach rechts und von oben nach unten, um ein kompletes Bild von der Schönheit der Muter Natur im Kopf abzuspeichern... Das faszinierende dabei ist, dass wir die Eigenschaft besitzen, mehrere Bilder im Kopf abzuspeichern und diese zu einem großen Ganzen zusammenzuführen....
Ihr glaubt mir nicht??? Schaut Euch zwei Wände bei euch zu Hause an: zuerst die eine Wand, dann die andere Wand...dann schliesst die Augen...die Macht der Vorstellung zeigt euch ein kompletes Bild....faszinierend oder??? 
Bildmahler können Landschaften widergeben, die nicht mit einem einzigen Blick zu erfassen sind, dabei verwenden Sie öffters die so genannte Flächenprojektion.

Aber was macht der Fotograf???  Wir verwenden :

Das alles wären gute Alternativen, doch ich habe mich für eine Technik entschieden, die auf der Pixelrama-Homepage sehr schön beschrieben ist. Die Ausrüstung dafür:


Sogar ambitionierte Amateure wie ich schaffen damit ein gelungenes Bild (3.000.000 mal gesehen auf Picasa) zu schießen. Das Bild zeigt die Zufahrt zu meinem Arbeitgeber Roche Diagnostics GmbH in Penzberg, fotografiert  im Winter vom 8.Stock unserer Parkgarage mit der besagten Panoramatechnik.



Wisst Ihr wie eine Kugel-Panorama aussieht??? 360°x180° auf eine Fläche... irre....



vielleicht packt Dich diese großartige Technik auch .... probiere es aus!
:-)
Nedko P. Nedkov

Samstag, 16. Juli 2011

Mein erster Blogg: wie kam ich auf DSLR nach 25 Jahren Abstinenz

Also gut...als 16-jähriger habe ich viel Zeit in Dunkelkammern verbracht, um mit den einfachsten Mitteln, die es damals in den Ostblock-Ländern gab, ganz allein Fotos zu machen....
Jeder von uns kennt dieses Gefühl: man schaut durch die Linse und knipst,...dabei versucht man nicht einfach ein Motiv einzufangen, sondern viel mehr das potenzielle Publikum....
...Als ich zum Studium nach Ostdeutschland kam, hatte ich weder Geld noch Zeit um dieser Leidenschaft nachzugehen...
...Irgendwann hatte ich mehr Zeit und kein Geld...
...dann Geld und keine Zeit...
... dann war die Leidenschaft offensichtlich nicht da, denn als ich Geld und Zeit hatte, waren mir die ersten digitalen Spiegelreflexkameras zu teuer...

Lange Rede kurzer Sinn jetzt war ich soweit... und habe mich für eine semiprofesionalle Kamera von Nikon entschieden. Mein Moto beim Kauf: "man sollte am Material nie scheitern, sondern an das eigene Unvermögen"

D300S + ein Reiseobjektiv DX 18-200mm f3.5-5.6 VR

Die ersten 100 Bilder habe ich bei uns zu Hause am ersten Tag geknipst, um die Funktionen der Kamera kennenzulernen, und am nächsten Tag war es soweit...
Meine ersten Bilder im Freien: man ist begeistert von der Schönheit und hat keine Kontrolle über die Kamera:
         
Was habe ich richtig gemacht?: 
  • den Farbraum habe ich richtig ausgewählt sRGB sollte es sein, auch wenn Adobe RGB mit angeboten wird...
  • ich habe ein schönes Motiv, an einem sonnigen und sehr kalten Wintertag gewählt...

Was habe ich falsch gemacht?: 
  • bei 26mm in DX-Format = 39mm in FX-Format (noch KB-Format genannt) könnte ich dieses Bild bei 1/30 sehr gut halten... Stattdessen habe ich 1/800 zugelassen...ohne Not...es war windstill... 3 Blendenstufen an ISO verschenkt. Also Lichtempfindlichkeit ISO 100 und  Belichtungszeit 1/125 hätten es auch getan.
  • Die Speicherung in JPG ist falsch! Das RAW-Format der Kamera bietet einem viele Möglichkeiten ein Bild nachzubearbeiten...
  • Das Bild hat nach meinem Geschmack zu wenig Kontrast und ist ein Tick überbelichtet, hängt sicherlich mit der intergrallen Lichtmessung zusammen... man sollte immer die "Spot"-Lichtmessung einstellen...




Ich möchte die Überlegungen von oben nicht wiederhohlen...es sei zusätzlich nur gesagt das die eingeschaltete VR-Funktion (Vibration Reduction) bis zu 2 Blendenstufen einem schenkt... Was heisst das?
195mm DX = 292mm FX... Nach Adam-Riese sollte die Belichtungszeit mindestens 1/300, damit man das bild sicher halten kann... Zwei Blendenstufen durch die VR-Funktion bedeuten, dass man eigentlich bei Belichtungszeit 1/60, das Bild immer noch gut halten kann... Das kann ich bestätigen... bei viel Licht... Wenn wir bei allen Lichtverhältnissen sicher sein möchten, dann darf man mit einer Blendenstufe rechnen.

Beim 2.Bild sei noch gesagt, dass die Lichtmessung besser funktioniert hat...

Abschluss: es kommen weitere Bloggs von mir ...bestimmt...jetzt bin ich infiziert...jetzt ist die Leidenschaft zurückgekommen...die DSLR-Welt ist so interessant und die Möglichkeiten sind so groß...ich muss noch so vieles lernen...

Es gibt Fotografen, die sich auf Landschaftsaufnahmen speziliarisiert haben... das könnte auch meine Richtung werden, weil ich öfters in den Bergen unterwegs bin, aber jetzt bin ich hungrig...und möchte alles,  was ich sehe fotografieren, und versuche bestimmt unterschiedliche Techniken und Technologien zu lernen....

Das wichtigste ist aber die Kamera kontrolieren lernen... das ist eine Aufgabe...nach 25 Jahren Abstinenz...